Zum Inhalt springen

Pfarrgremienwahl 2019 - Wir sind Pilotpfarrei

Erstellt von Petra Benz, Gemeindereferentin | |   Pfarreirat

Unsere Pfarrei hat neben 4 anderen Pfarreien den Zuschlag erhalten, als Projektpfarrei eine flächendeckende Briefwahl durchzuführen.

Am 16. und 17. November werden in der Diözese Speyer die Pfarrgremien neu gewählt.

Rund 450.000 Katholikinnen und Katholiken in den 70 Pfarreien mit ihren 376 Gemeinden sind zu den Urnen gerufen, um bei diesen kirchlichen „Kommunalwahlen“ zu entscheiden, welche Frauen und Männer in den nächsten vier Jahren das pfarrliche Leben mitgestalten sollen. Zu wählen ist in jeder Gemeinde ein Gemeindeausschuss. Darüber hinaus sind in jeder der Gemeinden auch die Vertreterinnen und Vertreter zu wählen, die auf Pfarreiebene den Pfarreirat und den Verwaltungsrat bilden.

Wahlberechtigt für den Gemeindeausschuss und Pfarreirat sind katholische Christinnen und Christen, die  das 16. Lebensjahr vollendet haben oder bereits gefirmt sind und in der Gemeinde ihren Hauptwohnsitz haben. Für den Verwaltungsrat liegt das Wahlalter bei 18 Jahren.

Unsere Pfarrei hat neben vier anderen Pfarreien den Zuschlag erhalten, als Projektpfarrei eine flächendeckende Briefwahl durchzuführen. Dies bedeutet, dass alle Wahlberechtigten Anfang Oktober ihre Wahlunterlagen per Post nach Hause geschickt bekommen und im Zeitraum vom 28.10. bis 17.11.2019 die Möglichkeit besteht, diese ausgefüllt entweder per Post an unser Pfarrbüro zu schicken oder persönlich in den vielen eingerichteten Wahllokalen unserer Pfarrei abzugeben. Gezählt werden alle Stimmzettel, die bis zum 17. November 2019 um 12 Uhr bei uns eingegangen sind! Damit entfällt das bisherige Prozedere, Briefwahlunterlagen extra anfordern zu müssen, falls man am Wahltag selbst nicht ins Wahllokal zur Wahl gehen kann.

Der Slogan der Wahl „Zusammen wachsen – Weite(r) denken“ verweist auf die Ausrichtung unseres Lebens in der Pfarrei: Viele einzelne Gläubigen an vielen unterschiedlichen Orten sind Teil unserer Gemeinschaft, die nach vorne blickt, um Glaube zu denken und zu gestalten.
Dass Gemeinde und Pfarrei sich verändert wird auch dadurch deutlich, dass die Gemeinde Siegelbach den Antrag gestellt hat, sich mit der Gemeinde Erfenbach zusammen zu tun. Deshalb hat der Pfarreirat in seiner Sitzung vom 22. März 2019 beschlossen, dass die Pfarrei Mariä Himmelfahrt Otterberg künftig nicht mehr aus elf, sondern zehn Gemeinden bestehen soll. Diese sind im Einzelnen: Erfenbach mit Siegelbach, Weilerbach mit Schwedelbach, Rodenbach, Olsbrücken, Katzweiler, Mehlbach, Schallodenbach, Schneckenhausen, Otterbach und Otterberg. In diesen Gemeinden wird jeweils ein Gemeindeausschuss gewählt, der die Aufgaben vor Ort regelt und bespricht. Ebenfalls wird aus diesen Gemeinden jeweils eine Person in den Pfarreirat und eine Person in den Verwaltungsrat gewählt. Beide Gremien haben die Belange auf Pfarreiebene im Blick.

Schon jetzt bitten wir Sie, über eine Kandidatur in einem der Gremien nachzudenken und sich nach den Sommerferien für die Wahl zur Verfügung zu stellen.

Zurück