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Hl. Messe in der Zeit der Corona-Krise

Erstellt von Pfarrer Fleck | |   Top 2

Unsere Priester feiern eine Hl. Messe in den Anliegen der Gläubigen - beten Sie gerne von zu Hause mit!

Unter der Woche werde ich abends um 19.00 Uhr, samstags um 9.00 Uhr und an den Sonntagen um 10.30 Uhr die Hl. Messe feiern in den Anliegen der Gläubigen unserer Pfarrei. Pfarrer Tomy wird Werktags zu verschiedenen Zeiten die hl. Messe feiern; samstags und sonntags jeweils um 10.30 Uhr.
Leider dürfen laut Dienstanweisung derzeit keine weiteren Personen dabei physisch anwesend sein. Daher lade ich Sie ein, dass Sie sich zu Hause zu dieser Zeit im Gebet mit hineinnehmen lassen in die Feier des eucharistischen Opfers.
Da Sie in der jetzigen Zeit den eucharistischen Herrn nicht in der sakramentalen Kommunion empfangen können, darf ich Sie auf die Jahrhunderte alte Tradition der geistigen Kommunion hinweisen. Die geistige Kommunion ist ein Erweis der Barmherzigkeit Gottes: Er kommt auf diese Weise jenen entgegen, die das Sakrament aus ernsthaften Gründen nicht empfangen können1.

Dazu hier noch einige Gebete, die bei der Einstimmung auf die geistige Kommunion helfen können:

Mein Jesus, ich glaube, dass Du im allerheiligsten Sakrament des Altares zugegen bist. Ich liebe dich über alles und meine Seele sehnt sich nach Dir. Da ich Dich aber jetzt im Sakrament des Altares nicht empfangen kann, so komme wenigstens geistiger Weise zu mir. Ich umfange Dich, als wärest Du schon bei mir und vereinige mich mit Dir! Ich bete Dich in tiefster Ehrfurcht an. Lass nicht zu, dass ich mich je von Dir trenne. Amen
                                                                                                                                    (nach einem Gebet des hl. Pater Pio)


Herr, allmächtiger Vater, ich danke Dir für alle Deine Wohltaten und ganz besonders dafür, dass Du mich mit dem kostbaren Leib und Blut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, geistig speisen möchtest.
Ich bitte Dich, lass dieses Heilige Sakrament mir zur Quelle des Erbarmens und zum ewigen Heil gereichen.
Die Heilige Eucharistie sei für mich, Rüstung des Glaubens und Schild des guten Willens; sie möge mich von meinen Fehlern reinigen und alle Tugenden vermehren; mich gegen alle Nachstellungen meiner sichtbaren und unsichtbaren Feinde schützen, mich innig und unzertrennlich mit Dir, dem einen und wahren Gott, verbinden und mir so helfen, mein letztes Ziel zu erreichen.
Schenke mir armen Sünder, zu jenem unaussprechlichem Gastmahl zu gelangen, wo Du mit Deinem Sohn und dem Heiligen Geist Deinen Heiligen das wahre Licht bist, die ewige Freude, der vollendete Friede und die vollkommene Seligkeit. Amen.
                                                                                                                                    (nach einem Gebet von Radio Horeb)


Jesus, Jesus, komm zu mir, o wie sehn‘ ich mich nach dir! Meiner Seele bester Freund, Wann werd‘ ich mit dir vereint? Darum sehn‘ ich mich nach Dir; eile, Jesus, komm zu mir! Nimm mein ganzes Herz für Dich und besitz es ewiglich! Ach, o Herr, ich bin nicht rein, dass Du kehrest bei mir ein; nur ein Wort aus Deinem Mund und die Seele wird gesund! Amen.
                                                                                                                                    (nach einem alten Kommuniongebet)

Im Gebet verbunden.

Gruß und Segen

Ihr Pfarrer Harald Fleck, Kooperator

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1Darüber sagt der der hl. Johannes Bosco: "Wenn ihr nicht sakramental kommunizieren könnt, übt wenigstens die geistige Kommunion, die in einem brennenden Verlangen besteht, Jesus in eurem Herzen zu empfangen"
In einem Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre heißt es 1983: "Die einzelnen Gläubigen oder Gemeinden, die (…) über kürzere oder längere Zeit der Eucharistiefeier entbehren müssen, gehen deshalb der Gnade des Erlösers keineswegs verlustig. Wenn sie, zutiefst vom Wunsch nach dem Sakrament geleitet und im Gebet mit der ganzen Kirche vereint, den Herrn anrufen und ihre Herzen zu ihm erheben, haben sie in der Kraft des Heiligen Geistes Gemeinschaft mit der Kirche, die der lebendige Leib Christi ist, und mit dem Herrn selbst. Durch ihr Verlangen nach dem Sakrament mit der Kirche vereint, sind sie, wenn auch äußerlich von ihr getrennt, zuinnerst und wirklich ganz mit der Kirche verbunden und empfangen daher die Früchte des Sakraments; …".

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