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HoffentLicht

Erstellt von Pastoralreferentin Christiane Gegenheimer - Peter Schott, Pfarrbriefservice | |   Impulse

Kurzer Impuls und das "HoffentLicht-Gedicht"

Während des Lockdowns brannte an einem Fenster meiner Wohnung jeden Abend ein Hoffnungslicht für Sie und Ihre Anliegen. Auch in die Kirchen unserer Pfarrei kamen immer wieder Menschen, die ein Licht als Dankeschön, als Bitte, als Klage, einfach als Gebet, das weitergehen sollte entzündeten.

So ist es einigen der Menschen, die ich zur Kranken- oder Hauskommunion in ihrem Daheim aufsuchen darf, eine wichtige Rückmeldung, dass ich an sie denke, in ihrem Namen eine Kerze in der Abteikirche anzünde und ein Gebet für sie spreche. Mir kommt immer wieder in den Sinn:

Unser Gott ist ein Gott der Lebensfreude – nicht immer können wir diese Freude spüren. Manchmal sind es die unwichtigen Dinge, die uns so sehr einnehmen, dass wir die kleinen Freuden und Dinge gar nicht mehr wahrnehmen. Und auch Menschen oder Begegnungen, die unser Leben heller und wärmer machen.
Dieses Lichte, Schöne, Leichte und Beschwingte im Leben – dafür steht das Licht – Jesus trug uns auf, Licht der Welt zu sein – Hoffnung zu verbreiten.

Ich hoffe, dass sich die Unsicherheiten seit Anfang März in Ihrem Leben klären konnte, dass sich Ängste gelegt haben, Sie in einer gesunden Mischung aus Distanz und Nähe doch wieder zum Nächsten finden.
Corona hat wirklich durcheinandergewirbelt – und es gibt gerade mehr Fragen als Antworten. Viele Fragen beschäftigen uns wie das Leben denn weitergehen kann, wenn jetzt so viele Firmen in Gefahr sind, Geschäfte und Restaurants schließen – oder wenn Menschen in ein Pflegeheim müssen – wie sehr sollten unsere Älteren abgeschirmt werden – oder ist es wichtiger, ihnen gerade jetzt nahe zu sein und sie nicht vereinsamen zu lassen?

Wie es weitergeht?
Ich weiß es nicht, bin ja keine Hell-Seherin – doch ich stelle weiterhin ein Licht auf, so dass meine Zukunft nicht im Dunkeln bleibt, sondern das warme Licht der Hoffnung sich darin verströmt – Hoffnung, dass unser Gott auch in diesen unsicheren und dunklen Zeiten bei uns ist und wir uns auf IHN verlassen können.

Dass auch für Sie ein HoffentLicht immer in Sicht ist – das und den Segen unseres Gottes wünsche ich Ihnen für diese Woche und die zweite Hälfte der Ferien.

Viele Grüße und eine schöne Urlaubszeit
Ihre Christiane Gegenheimer

Ein HoffentLicht-Gedicht

Ich fahre demnächst
in den Urlaub.

HoffentLicht

Ich feiere im Herbst
meinen Geburtstag.

HoffentLicht

Ich gehe im Oktober
zur ersten Heiligen Kommunion.

HoffentLicht

Ich heirate nächstes
Jahr im Mai.

HoffentLicht

Ich und wir alle
bleiben gesund.

HoffentLicht

Mein Wunsch für dich:
Ein HoffentLicht
sei stets in Sicht.

HoffentLicht:
Ein OffenSichtLicht

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

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