Zum Inhalt springen

Nun ist er in Amt und Würden...

Erstellt von Petra Benz, Gemeindereferentin | |   Top 1

...unser neuer Pfarrer Christoph Hartmüller

Der Amtsbeginn unseres neuen Pfarrers am 1. September startete mit einer Rundfahrt durch die Weiten der Pfarrei, bei der beide Kitas, alle 12 Kirchen, Pfarrheime und Pfarrhäuser besichtigt wurden. Einzelne Mitglieder des Pastoralteams begleiteten ihn und tauschten sich beim gemeinsamen Mittagessen auf dem Weg zu den einzelnen Orten aus.
Die tatsächliche Amtseinführung fand am 6. September in einem Gottesdienst am Nachmittag statt, zu dem aufgrund der Pandemieverordnung überwiegend die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Räten und einzelne Vertreter*innen der Kommune, der sozialen Einrichtungen und der Ökumene geladen waren. Dekan Steffen Kühn gab in seinen einführenden Worten nochmals einen kurzen Überblick über das Portfolio der Pfarrei, benannte einzelne Schwerpunkte, die im Pastoralen Konzept in erster Lesung grundgelegt wurden und erfragte schließlich von den Mitarbeitenden im Pastoralteam, den Vertretern der Räte und Angestellten die Bereitschaft der Zusammenarbeit mit dem neuen leitenden Pfarrer.
Die Vorsitzenden der Gemeindeausschüsse, des Verwaltungs- und Pfarreirates und das Pastoralteam zeigten durch ihre Verbindung mit einem langen Seil, das durch die Abteikirche und um den Altar geführt war, dass sie zusammen mit ihrem neuen Chef an einem Strang ziehen wollen.
Mit der Übergabe eines großen Schlüssels wurde die Leitung symbolisch an Pfarrer Hartmüller übergeben, der im Rahmen seiner Predigt darauf verwies, dass es bei allem Irdischen, bei allen Problemen und Herausforderungen für uns Christen darum gehe, auf das Himmlische zu verweisen und daran zu arbeiten, Gottes Reich lebendig werden zu lassen.
Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßten Dekan Matthias Schwartz und Pfarrer Dr. Harry Albrecht vom Protestantischen Dekanat an Alsenz und Lauter und der Kirchengemeinde Otterberg ihren neuen Kollegen, ebenfalls richtete Stadtbürgermeisterin Martina Stein stellvertretend für die Verbandsgemeinde und Stadt Otterberg ihre Grüße an Pfarrer Hartmüller. Sehr persönliche Worte sprach Professor Dr. Winfried Haunerland, Doktorvater und als Direktor des Herzoglichen Georgianums in München der ehemalige Chef unseres Pfarrers. Er betonte, dass er seinen Subregens nur ungern habe ziehen lassen.
Leider musste der sonst übliche Empfang im Anschluss an den Gottesdienst aufgrund der Pandemierichtlinien entfallen, weshalb darauf hingewiesen wurde, dass in den einzelnen Gemeinden im Anschluss an verschiedene Gottesdienste Begegnungsmöglichkeiten mit den Ortsbürgermeistern und den Gemeindemitgliedern möglich sind.
Pfarrer Christoph Hartmüller bedankte sich bei allen, die auf ganz unterschiedliche Weise zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen hatten. Im Besonderen dankte er Markus Schaubel (Orgel), Christoph Immetsberger (Bass, Akkordeon), Peter Leister (Tenor), Eva Becker (Alt) und Christiane Gegenheimer (Sopran), die den Gottesdienst durch Auszüge aus der Missa Secunda (L. Hassler, 1564 – 1612) und einige zeitgenössische Stücke musikalisch gestaltet hatten.

Als ein „starkes Zeichen der Ökumene“ wurde das gemeinsame Abendgebet in Rodenbach empfunden, das Christen der Mennonitischen Gemeinde Kühbörncheshof, der Protestantischen Kirchengemeinde Weilerbach und des Evangelischen Gemeinschaftswerkes gemeinsam mit dem „Initiativkreis Ökumene in Weilerbach und Umgebung“ vorbereitet hatten. Musikalisch gestaltetet war die gut besuchte Andacht von Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors Weilerbach unter der Leitung von Elisabeth Becker und einer Schola,  bestehend aus Freundinnen und Freunden unseres neuen Pfarrers.
Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim Rodenbach begrüßte Walburga Jung als Vorsitzende des Gemeindeausschusses Rodenbach den neuen Leiter und es bestand die Möglichkeit des Austauschs und ersten Kennenlernens. Mit seinen abschließenden Dankesworten gelang es Pfarrer Hartmüller, den Anwesenden so manches Schmunzeln zu entlocken. Unter anderem durch die schon fast programmatische Aussage: „Wenn man mit mir gut umgeht, gehe auch ich mit Ihnen gut um!“

Lieber Herr Pfarrer Hartmüller, wir wünschen Ihnen nach diesem gelungenen Start für Ihre Arbeit vor allen Dingen Ausdauer, Fingerspitzengefühl, Freude und Gottes Segen!

Petra Benz

Zurück