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Abteikirche

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Die katholische Gemeinde von Otterberg zählt derzeit 1.213 Mitglieder (Stand: 8.1.19).
Prägend für das kirchliche Leben in Otterberg wie für das Stadtbild ist die imposante Abteikirche, die ab 1168 in vier Bauabschnitten errichtet wurde. Sie ist 73,5 m lang und im Langhaus 24,6 m breit, bei einer Gewölbehöhe von 20 m; das Querhaus misst 35 m. Diese große Kirche gehörte zu dem Zisterzienserkloster, das vom Mutterkloster Eberbach 1143 gegründet wurde. Die Weihe der Abteikirche fand im Mai 1254 statt. Nach dem Niedergang des Klosters wurde sie seit dem späten 17. Jahrhundert als Simultankirche von evangelischen und katholischen Christen zugleich genutzt.

Glockengeläut Abteikirche

1708 wurde aufgrund von Streitigkeiten eine Mauer eingezogen, die bis 1979 die Abteikirche in zwei Teile – mit je einer Orgel – trennte. Nach Entfernung der Mauer ist wieder der gesamte Kirchenraum zu erleben, Katholiken und Protestanten feiern ihre jeweiligen Gottesdienste am selben Altar. So ist die Abteikirche ein Symbol der Ökumene, die in Otterberg auch in gemeinsamen Projekten ihren Ausdruck findet. Kunsthistorisch besitzt sie eine große Bedeutung, da sie die am besten erhaltene Klosterkirche und nach dem Speyrer Dom den größten Sakralbau der Pfalz darstellt. Neben den Gottesdiensten finden hier überregional bedeutende Konzerte statt.

Weitere Zeugen der ehemaligen Klosteranlage sind der Kapitelsaal und das katholische Pfarrheim „Alte Abtei“, die beide für kirchliche Veranstaltungen genutzt werden. Über dem Kapitelsaal befindet sich ein Gebäude aus dem frühen 18. Jahrhundert, das Pfarrhaus, in dem seit 2014 das zentrale Pfarramt für die Gesamtpfarrei angesiedelt ist.

Auf Anfrage hin werden geistliche Führungen von Pfarrer Dr. Achim Dittrich angeboten. Diese dauern ca. 90 Minuten. Nähere Informationen können Sie im kath. Pfarramt erhalten. 

  • Gemeindeausschuss: Barbara Brokamp, Vorsitzende (barbarabrokamp@gmx.de); Dr. Anja Bergdolt, stv. Vorsitzende; Margit Frank; Pia Klaffke; Kryspina Münchschwander; Andreas Münchschwander; Uwe Roth; Martina Stein.
  • Pfarreirat: Andreas Münchschwander.
  • Verwaltungsrat: Dr. Norbert Herhammer.

Gesprächskreis „Lebendige Gemeinde“: Jeden ersten Dienstag im Monat laden die Frauen aller Konfessionen von 20 bis 22 Uhr ins kath. Pfarrheim ein. Unter der Leitung von Barbara Brokamp, Gerthild Kosel und Marianne Rohé, die diese Abende thematisch gestalten, wird über Gott und die Welt gesprochen. Das Jahresprogramm liegt ab September 2016 im Pfarrbüro aus. Kontakt: Barbara Brokamp (Tel. 06301-71100).

Ökumenisches Frauen-Team: Gestaltet 4x im Jahr

Auszeit-Andachten zum Feierabend im Kapitelsaal. Eingeladen zu den Gottesdiensten, denen sich immer ein kleiner Umtrunk mit Gelegenheit zum Austausch anschließt, sind alle interessierten Frauen und Männer. Termine im Pfarrbrief und in der örtlichen Presse. Nächste Auszeit: 12.10.2016, 18.30 Uhr. Auskunft: Kath. Pfarrbüro, Tel. 06301-718320.

Klostercafé: 4x im Jahr vom Gemeindeausschussveranstaltet. Für alle Konfessionen offen, jeweils an einem Sonntagnachmittag im Pfarrheim „Alte Abtei“. Auf Spendenbasis gibt’s Kaffee und Kuchen und Gelegenheit zum Kennenlernen und Wiedersehen. Nächster Termin: 2. Oktober 2016 von 14.30 bis 17 Uhr.

Flohmärkte: Am Otterberger Altstadtfest im Kapitelsaal und in der Adventszeit im Pfarrheim. Sachspenden sind willkommen, Ansprechpartner ist Frau Pia Klaffke. Nächster Termin: 20. und 21. August 2016.

Gruppenstunde der Messdiener: Jeden Mittwochnachmittag, im Jugendraum des Pfarrheims, geleitet von Johannes Stadtmüller und Dominik Bergdolt.

Die große Holz-Madonna von Otterberg

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Geschaffen wurde sie 1989 von Helmuth G. Piccolruaz, der zuvor für den Speyerer Dom ein historisierendes Vortragekreuz geschnitzt hatte. Piccolrauz, Holzbildhauer aus St. Ulrich im Grödnertal (Südtirol), verwendete als Werkstück einen Edelkastanien-Stamm aus den Bergen bei Meran; diese stehen normalerweise unter Naturschutz, aber eine Mure hatte den Baum umgeworfen, Piccolruaz erwarb ihn und schnitzte daraus die Otterberger Madonna, fast zwei Zentner schwer.
Auflagen waren damals (1988) von der protestantischen Seite, dass eine „Mutter mit Kind“ dargestellt werden sollte, ohne Herrschaftsinsignien oder Heiligenschein. Die Denkmalpflege hatte sich dafür stark gemacht, dass im Sinne der Zisterzienser die Patronin der Kirche als Figur präsent sein sollte. Piccolruaz ließ Teile des Marienkörpers ohne Farbe, lediglich gebeizt wurde das harte Holz. 

Farblich gefasst wurden die Gesichter von Maria und Jesus, den sie in kreuzartigem Segensgestus in Händen hält; das Untergewand wurde in einem kräftigen Orange gefasst, ebenfalls in Tempera (frisch hergestellte Farbe, deren Pigmente mit Emulsion gebunden werden).
1989 wurde die Madonna aufgestellt und am 25.03.1990 von Pfarrer Erich Schlosser eingeweiht. Die große Figur ist für die hohe Abteikirche gut proportioniert, farblich gut angepasst. Im Stil ist sie von schlichter Würde und klar als Mutter mit Jesus-Kind erkennbar, auch ohne Insignien. Sie ist modern, aber fügt sich  schön ins mittelalterliche Ambiente der Abteikirche.
Der Oberpfälzer Vitus Wurmdobler hat die Holzfigur im April 2019 gereinigt, die Farben aufgefrischt, die Oberfläche behandelt. Wurmdobler, seit langem wohnhaft in Erbes-Büdesheim, ist durch die Restaurierung der Schraudolph-Fresken des Speyerer Doms bekannt geworden.

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