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Rückblick: Große Bibel-Lese-Aktion in der Abteikirche

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Im Rahmen des gemeinsamen Christus-Jahres anlässlich der 500. Wiederkehr des Reformationsbeginns wurde in der Otterberger Abteikirche ein zweitägige ökumenische Aktion durchgeführt, bei der zweimal zwölf Stunden lang aus der Bibel vorgelesen wurde.
90 mal eine Viertelstunde wurde aus der Heiligen Schrift von Anfang bis Ende gelesen, von 70 verschiedenen Lesern, die aus vielen Orten der Region kamen. Am Anfang und Ende jedes 12-Stunden-Tages stand eine Andacht, um Mittag und um Mitternacht. 

Schön waren die beiden Anfangsandachten mit Schülern der Grundschule und der Integrierten Gesamtschule von Otterberg. Es war eindrucksvoll, zu verschiedenen Uhrzeiten in der zisterziensischen Kirche dem Wort Gottes zu lauschen, von ganz verschiedenen Frauen und Männern, auch Kindern und Jugendlichen vorgetragen.
Leider war - trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit - die Resonanz in der Bevölkerung nicht gut, nicht mehr als fünf bis zehn Hörer traf man in den Nachmittagsstunden jeweils an, am Abend und in der Nacht waren es dann mehr. Für diejenigen, die teilgenommen haben - als Vorleser oder Hörer, war es ein Erlebnis!
Die Vielzahl der unterschiedlichen Bücher innerhalb der Bibel zu erleben, den Wechsel zwischen der Lutherbibel und der Einheitsübersetzung, in den neuen Überarbeitungen von 2016. Trotz des begrenzten Interesses haben die Christen hier ein Zeugnis abgelegt für Jesus, für Gott, der zu uns Menschen spricht, sich uns mitteilen möchte.
„Wer Ohren hat zu hören, der höre!“ (Matthäus-Evangelium, Kap. 11, 15).
Pfarrer Dittrich

Rückblick: Ökumenischer Gottesdienst am Landschaftsweiher

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Am Pfingstmontag hat zum 20. Mal der ökumenische Gottesdienst in Katzweiler stattgefunden. Bei angenehmem Wetter feierten ca. 200 Besucher aus der Region den von Katholiken, Mennoniten und Protestanten gestalteten Gottesdienst unter freiem Himmel mit.
Ein szenisches Spiel verdeutlichte, wie man sich mit Vorurteilen voneinander entfernt, mit gutem Willen aber auch wieder aufeinander zu bewegen kann.

Pfarrer Achim Dittrich hielt eine Predigt, die ausgehend vom ersten Bibeltext über die babylonische Sprachverwirrung verdeutlichte, dass es den Menschen unmöglich sei, die Einheit zu wahren, sich zu verstehen, wenn dies ohne Gott oder gar gegen ihn geschehen soll.
Im Sinne der Abschiedsreden Jesu aus dem Johannes-Evangelium wolle Christus uns im Heiligen Geist in seiner Kirche versammeln, als neues Gottesvolk, das auf dem Fundament von Liebe und Wahrheit auch Vielfalt und Verschiedenheit aushalte, aber den klaren Auftrag habe, der Welt das Evangelium zu bezeugen, ohne Hochmut, ohne Anbiederung.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Rodenbach unter Leitung von Herrn Steitz sowie von der ökumenischen Kantorei Otterbach unter Leitung von Herrn Immetsberger gestaltet. Die Kollekte von 629,70 € wird dem CVJM Pfalz für ein Partnerschaftsprojekt in Costa Rica zur Verfügung gestellt.
Der protestantische Ortspfarrer, Klaus Zech lud im Anschluss zum geselligen Beisammensein mit Mittagsimbiss und Getränken ein.