Nach seinem frühen Abschied von der Opernbühne im Jahre 1829 komponierte Gioachino Rossini neben Kammermusik nur noch größer besetzte Kirchenmusik. Zu dieser gehört das Stabat Mater, das in zwei Arbeitsphasen zwischen 1831 und 1841 entstand und 1842 in Paris uraufgeführt worden ist. Der Text fasst die Schmerzen Marias angesichts des Gekreuzigten in ein Gebet. In 10 Nummern vereinigt Rossini unterschiedliche Formen wie Arie, Duett, Quartett und Chor, opernhaft ariose Schreibweise und strengen A-cappella-Stil zu einem der Höhepunkte dieser Gattung.
Nach erfolgreicher Aufführung des Lobgesangs von F. Mendelssohn-Bartholdy 2025 rüstet sich die Kantorei auf dem Bännjerrück für das besondere Konzert in der Abteikirche: Das Gesangsquartett und der Chor werden von einem Kammerorchester begleitet, einem Arrangement von J. Linckelmann aus dem Jahr 2016. Mit der Bearbeitung (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Pauke und Streicher) bleibt der sinfonische Charakter trotzdem erhalten. Diese Besetzung bietet eine optimale Balance von Durchsichtigkeit und orchestralem Klang und kommt der besonderen Akustik in der Abteikirche optimal entgegen.
- Nataliya Popova, Sopran
- Stefanie Schaefer, Mezzosopran
- Eric Price, Tenor
- Klaus Mertens, Bariton
- Kantorei auf dem Bännjerrück Kaiserslautern
- Kammerphilharmonie Saar
- Leitung: Uwe Farke