Katholischer Kirchenchor Weilerbach wird 150
Auf 150 bewegte Jahre kann im September 2026 der als Pfarr-Cäcilienverein gegründete katholische Kirchenchor Weilerbach mit Stolz zurückblicken. Pfarrer Philipp, der 1876 die Chorgemeinschaft ins Leben rief, hatte im Sinn, den kirchlichen Gesang in „geordnete Bahnen“ zu lenken und „die Gläubigen aus ihrer Lethargie zu wecken“. Es gingen allerdings noch gut 18 Jahre ins Land, bis der bis dahin lose Chor-Zusammenschluss sich 1894 als „richtiger“ Verein etablierte. Die Annalen weisen als ersten Vorstand Pfarrer Heinz und als Chorleiter Lehrer Vogel aus. Falls es eines Beweises des Gründungsjahres bedarf, gibt darüber die noch existente Vereinsfahne Auskunft.
Noch gibt es Vereine, die ein 150-jähriges Jubiläum begehen können, auch wenn solche Gemeinschaften vom Aussterben bedroht sind. Eine zunehmende Individualisierung und die damit einhergehende Bindungslosigkeit machen es den traditionellen Vereinen schwer.
Auch der katholische Kirchenchor Weilerbach leidet unter einer schwindenden Anzahl von Sängerinnen und Sängern und an Überalterung. Das 150-jährige Jubiläum stellt ein wichtiges Ereignis dar, wenn auch bei ungewissen Zukunftsaussichten.
Von Optimismus getragen, wird der Chor aber sein Jubiläum am Sonntag, dem 20. September, um 11 Uhr mit einem festlich gestalteten Gottesdienst in der kath. Kirche Hl. Kreuz in Weilerbach feiern.
Unter der Leitung von Elisabeth Becker kommt die Messe in G von Christopher Tambling zur Aufführung, ein Instrumentalkreis begleitet den Chor, die Orgel wird von Dekanatskantor Timo Uhrig gespielt. Die Jubiläumsfeierlichkeit endet im Anschluss an die Messe mit einem Sektempfang in der Pfarrscheune.
Es ergeht herzliche Einladung.
Georg Brehm
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Großes Gebet in Weilerbach am 20. September
Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten des Weilerbacher Kirchenchors ist am Nachmittag die Möglichkeit zu Gebet, Besinnung, Anbetung in der Weilerbacher Kirche. Wir beten Christus im Sakrament der Eucharistie an, lassen uns von ihm neu stärken für unseren Alltag.
Aus terminlichen Gründen muss das Große Gebet in diesem Jahr zeitlich etwas verkürzt werden. Es beginnt mit der Aussetzung des Allerheiligsten um 14 Uhr, an die sich gemeinschaftliche und stille Gebetszeiten anschließen. Um 15:30 Uhr ist dann die Schlussandacht mit eucharistischem Segen.
Kommt, lasset uns anbeten!
Pfr. Dr. Christoph Hartmüller